Natur und Mensch by Ernst Haeckel

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By Charlotte Girard Posted on Dec 26, 2025
In Category - Adventure
Haeckel, Ernst, 1834-1919 Haeckel, Ernst, 1834-1919
German
Hey, have you ever looked at a seashell or a snowflake and wondered if there's a hidden order to nature? That's exactly what Ernst Haeckel was obsessed with. In 'Natur und Mensch,' he makes a bold argument that changed science and ruffled a lot of feathers: that the natural world, from the tiniest microbe to human society itself, follows a single, beautiful, and sometimes brutal set of evolutionary rules. It's not just a science book—it's a philosophy. It asks the big question: Are we just another part of nature's grand experiment? The answer is more complicated and controversial than you might think.
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Studienfreundes Karl Gegenbaur als außerordentlicher Professor in Jena. Im gleichen Jahre (1862) erschien als ein riesiger Folioband mit 35 farbigen Kupfertafeln die »_Monographie der Radiolarien_«, die seinen Ruf als zoologischen Facharbeiter mit einem Schlage begründete, und daß auch das Tipfelchen auf dem i des Triumphes nicht fehle, verband er sich im August 1862 mit seiner »hochbegabten, feinsinnigen« Cousine Anna Sethe zu glücklichster, aber leider nur kurzer Ehe. Schon anderthalb Jahre später, gerade an seinem dreißigsten Geburtstag, entriß ihm ein jäher Tod die geliebte Frau. Dem höchsten Glück folgte fast auf dem Fuße der schwerste Schicksalsschlag, der ihn treffen konnte. In dieser trübsten Zeit aber schrieb er -- höchst seltsam zu sagen -- in einem Zuge das tiefste, bedeutendste Werk seines Lebens, die »_Generelle Morphologie der Organismen_.« Zwei starke Bände mit über 1200 Seiten Text. Noch während er an der italienischen Küste in Plankton schwelgte, erfuhr er, es sei da von England ein »ganz verrücktes« Buch nach Deutschland herübergekommen, dessen Verfasser nicht bloß das Linnésche Dogma von der Unveränderlichkeit der Arten bestreite, sondern auch an Stelle des einmaligen planvollen Schöpfungsaktes ein großes Gesetz kontinuierlicher Entwicklung des Lebens zu künden die Dreistigkeit habe: Darwins »Entstehung der Arten«. Dieses ketzerische Buch, das die Fachzoologen von damals entweder ganz totschwiegen oder schlankweg für »Humbug« erklärten, zog Haeckel gleich bei der ersten Lektüre ganz unwiderstehlich in seinen Bann und ließ ihn fortan nicht mehr los. Bereits in den »Radiolarien« war er ganz kurz darauf eingegangen, um dann auf der Stettiner Naturforscherversammlung von 1863 ausführlich, und zwar in zustimmendem Sinne, zu Darwins Ideengang Stellung zu nehmen. Die große Mehrzahl der Fachgenossen war freilich noch anderer Ansicht. Ein angesehener Zoologe erklärte Darwins Buch für den »harmlosen Traum eines Nachmittagsschläfchens«, ein anderer verglich die »naturphilosophischen Phantasien« mit dem Tischrücken, ein namhafter Geologe meinte, daß dem »vorübergehenden Schwindel« bald die Ernüchterung folgen müsse, und ein Anatom prophezeite, nach wenigen Jahren werde kein Mensch mehr davon sprechen. ^Tempora mutantur^! Auf Haeckel machte die Ablehnung so wenig Eindruck, daß er sich, obwohl tief niedergedrückt durch den Tod der geliebten Gattin (er hat später, 1868, zum zweitenmal geheiratet), mit fliegender Feder daran machte, die ganze biologische Wissenschaft, soweit sie zusammenhing mit dem Problem der Entwicklung, aus der von Darwin geschaffenen Basis ganz neu zu gruppieren und umzugestalten. Eine Art wissenschaftlichen Testaments sollte die »Generelle Morphologie« werden. Auch damals, wie dreiunddreißig Jahre später in den »Welträtseln«, gedachte er mit dem Ende des Werkes einen Strich unter seine Lebensarbeit zu machen. Gelegentlich der Feier seines sechzigsten Geburtstages hat er es selber so dargestellt: »Ich lebte damals ganz als Einsiedler, gönnte mir kaum drei bis vier Stunden Schlaf täglich und arbeitete den ganzen Tag und die halbe Nacht. Dabei lebte ich in so strenger Askese, daß ich mich eigentlich wundern muß, heute noch gesund und lebendig vor Ihnen zu stehen.« Durch eifrige, hastige Arbeit wollte er alle die seelischen Schmerzen betäuben, und dann -- ja, was dann kommen sollte, wußte er selbst nicht. Tatsache ist aber, daß er in weniger als Jahresfrist die mehr als zwölfhundert engen Druckseiten aufs Papier brachte. Tatsache ist ferner, daß er in diesem monumentalen Werk alle, aber auch wirklich _alle_ die wichtigen Konsequenzen schon zog und alle wesentlichen und entscheidenden Anschauungen seiner monistischen und genetischen Philosophie schon entwickelte, deren Ausbau im einzelnen sein ganzes künftiges Leben beschäftigt hat. »In der Methode naturwissenschaftlicher Forschung«, sagt Bölsche sehr treffend, »bedeutet das Werk einen Markstein, an dem man die ganze Geistesarbeit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts charakterisieren und werten kann. Für die allgemeine biologische Systematik beginnt mit ihm eine neue Epoche in der Weise, wie es fünfzig Jahre vorher bei Cuvier und...

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Ernst Haeckel's 'Natur und Mensch' isn't a novel with a plot, but it presents a powerful idea as its driving force. The book lays out Haeckel's vision of a unified world, where Darwin's theory of evolution is the key to understanding everything. He connects the dots between biology, philosophy, and even religion, arguing that all life, including human thought and culture, evolves through the same natural processes. He sees patterns and family trees everywhere, creating a single, sprawling story of life on Earth.

Why You Should Read It

Reading Haeckel is like getting a front-row seat to a scientific revolution. His passion is contagious. You can feel his awe for the intricate beauty of life forms, which he famously illustrated himself. But here's the gripping part: this isn't just pretty science. His ideas about a 'monistic' world—where there's no separation between nature and spirit—directly challenged the religious and social beliefs of his time. It makes you think hard about where humans fit in the natural order. Be warned, though: some of his social applications of these ideas are deeply problematic and uncomfortable to read today, which adds a crucial, sobering layer to the experience.

Final Verdict

This is a fascinating book for anyone curious about the history of ideas. It's perfect for readers interested in how science shapes our worldview, art lovers who appreciate his stunning biological drawings, and those who don't mind engaging with a challenging, flawed, but undeniably influential thinker. It's less of a light read and more of a deep, sometimes difficult, conversation with the past.



🏛️ Free to Use

This publication is available for unrestricted use. It serves as a testament to our shared literary heritage.

Elizabeth Jones
1 year ago

Having read this twice, the narrative structure is incredibly compelling. I learned so much from this.

Emily Robinson
9 months ago

Used this for my thesis, incredibly useful.

Steven Williams
5 months ago

Enjoyed every page.

Betty Jackson
2 months ago

The formatting on this digital edition is flawless.

Mary Martin
1 year ago

As someone who reads a lot, it provides a comprehensive overview perfect for everyone. Don't hesitate to start reading.

5
5 out of 5 (5 User reviews )

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