Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bd.1, Mitteldeutschland, 1914 by Georg Dehio

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By Charlotte Girard Posted on Nov 15, 2025
In Category - Adventure
Dehio, Georg, 1850-1932 Dehio, Georg, 1850-1932
German
Ever feel like you're walking past history without seeing it? That's exactly what Georg Dehio wanted to fix back in 1914. This isn't just a dry list of old buildings in central Germany—it's a rescue mission on paper. Dehio raced against time and modernization to document thousands of churches, castles, and monuments before they vanished or were altered forever. The real tension? He was creating this guide just as the world was about to change completely with World War I. It's a snapshot of a landscape that was already disappearing, written by someone who knew it might be the last chance to remember it properly. Think of it as a love letter to places most people had stopped noticing.
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zustimmend, die Ausführbarkeit allerdings wurde mehrfach angezweifelt. Unter diesen Umständen mußte ich selbst die Arbeit übernehmen, wohl wissend, daß sie mich auf eine längere Reihe von Jahren vollständig in Anspruch nehmen werde. Sie zu einem ersprießlichen Ende zu führen wäre mir auch nicht möglich gewesen ohne die treue und unermüdliche Unterstützung der mir beigegebenen Kommission. Sie bestand aus Hugo Lörsch, Cornelius Gurlitt und Adolf von Oechelhäuser. Für Lörsch, dessen Tod wir im Jahre 1907 zu beklagen hatten, trat Paul Clemen ein. Die Jahre des Zusammenarbeitens mit ihnen werden mir stets in dankbarer Erinnerung bleiben. Jetzt mit der zweiten Auflage tritt das Handbuch unter die Fürsorge des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. Die grundlegende erste Bearbeitung hatte notwendig das Werk eines einzelnen sein müssen; die nun folgende nachprüfende und ergänzende Kleinarbeit ist nur denkbar in der Verteilung auf viele. Das Einfachste und Wirksamste wäre, wenn die Herren Konservatoren es sich zur Gewohnheit machen könnten, bei ihren amtlichen Denkmälerbesichtigungen und bei ihrer Kenntnisnahme von der lokalen Forschung stets einen Blick auf das Handbuch zu werfen und die ihnen nötig erscheinenden Berichtigungen und Nachträge gleichlaufend einzuzeichnen. Auf diese Weise würde ohne besondere Mühewaltung, fast automatisch, die Sammlung des Materials sich bewerkstelligen lassen. Außerdem wiederhole ich meine an alle Benutzer gerichtete alte Bitte, mich auf etwaige Irrtümer oder Lücken, mögen sie auch noch so geringfügig sein, aufmerksam zu machen. Sie werden damit den Dank aller anderen Mitbenutzer sich verdienen. Aus den zahlreichen im Laufe der Jahre mir mündlich oder schriftlich zugegangenen Beurteilungen entnehme ich, daß die Einrichtung des Buches sich bewährt hat, sie konnte somit ohne wesentliche Veränderungen in die neue Auflage herübergenommen werden. Vor allem hat es Zustimmung gefunden, daß das Handbuch unter Verzicht auf Vollständigkeit, die ein Vorrecht der amtlichen Inventare bleiben muß, nur Sichtung und Auswahl gibt. Welche Gegenstände aufzunehmen, welche auszuschließen seien, das wird immer erneuter Überlegung bedürfen, und ich bitte, auch in dieser Hinsicht mir mit Ratschlägen fernerhin zu Hilfe zu kommen. Keinesfalls sollte der bisher erreichte Umfang der einzelnen Bände in Zukunft wesentlich anschwellen dürfen. Wenn dieses bei dem vorliegenden ersten Bande einigermaßen dennoch eingetreten ist, so ist es eine Folge des gerade hier sehr starken Nachschubs der Inventare. Zur Zeit der ersten Auflage waren etwa zwei Fünftel des Gebietes noch nicht inventarisiert, jetzt fehlen nur noch der bayrische Bezirk Oberfranken und wenige Ämter in Unterfranken und dem Königreich Sachsen. Eine Veränderung, an deren beifälliger Aufnahme ich nicht zweifle, besteht in der Einschränkung der Abkürzungen. Ganz zu entbehren waren sie nicht, wenn anders eine noch weitergehende Erhöhung der Seitenzahl vermieden werden sollte. Strittiger wird das Urteil über eine zweite Veränderung sein: die Weglassung der Literaturangaben. Ich habe mich dazu erst nach langer Überlegung entschlossen. Die Gründe sind folgende: 1. Vollständigkeit ist von vornherein ausgeschlossen; soll aber nur eine Auswahl gegeben werden, so fehlt dafür jede konsequent anwendbare Begrenzung. 2. Es kommt nicht selten vor, daß der wichtigste Beitrag zur Beurteilung eines Denkmals nicht in den von ihm handelnden Sonderschriften, sondern in einem allgemeinen Werke enthalten ist; die Nachweise so weit auszudehnen, würde aber in der Summe viel zu viel Raum in Anspruch nehmen. 3. Bei der Benutzung als Reisehandbuch besteht an den Literaturangaben kaum ein Interesse; tritt es bei der Arbeit im Hause ein, so wird ein Zurückgreifen auf die Inventare nicht zu entbehren sein, und dort findet man ja regelmäßig auch die Literatur bereits verzeichnet. Die Bibliographie der deutschen Kunstgeschichte ist eine Aufgabe für sich, und zwar eine sehr umfassende; ihre Lösung kann nicht nebenher auch von diesem Handbuch verlangt werden. Dagegen hoffe ich, als wichtigsten Zuwachs dieser zweiten Auflage, wofern nicht zu große Schwierigkeiten sich einstellen, zum...

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Okay, let's be clear: this isn't a novel. There's no main character, unless you count Germany's architectural heritage itself. Georg Dehio's 'Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler' is a systematic catalog. Volume 1 covers 'Mitteldeutschland' (Central Germany). He goes town by town, listing and describing significant buildings—from giant cathedrals to quiet village churches, from grand palaces to simple market crosses. He gives dates, styles, and notes on their artistic importance. The 'plot' is his relentless effort to create a complete record, to argue that these stones and sculptures matter, and to give people a tool to understand what's in their own backyards.

Why You Should Read It

You should peek into this book because it changes how you see things. It turns a random old church from a backdrop into a story with a date, a style (like Romanesque or Baroque), and a place in history. Dehio's passion is quiet but powerful. He isn't just listing facts; he's building a case for preservation through careful observation. Reading it today feels poignant. You're seeing a world meticulously documented on the brink of the 20th century's chaos. It makes you wonder what he managed to save on paper that didn't survive in reality.

Final Verdict

This is for the curious traveler, the history lover who geeks out on details, or anyone fascinated by how we decide what's worth remembering. It's not a cover-to-cover read, but an incredible reference to dip into. If you've ever visited a German town and wanted to know 'what's that old building and why is it there?', Dehio likely has the answer. It's a foundational text that still shapes how we look at and protect old places.



📜 License Information

This masterpiece is free from copyright limitations. Thank you for supporting open literature.

Kevin Taylor
3 months ago

To be perfectly clear, the narrative structure is incredibly compelling. Exactly what I needed.

4
4 out of 5 (6 User reviews )

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