Ein Kampf um Rom: Historischer Roman. Zweiter Band by Felix Dahn

(2 User reviews)   2590
By Charlotte Girard Posted on Nov 15, 2025
In Category - Adventure
Dahn, Felix, 1834-1912 Dahn, Felix, 1834-1912
German
Hey, if you're looking for a historical epic that reads like a political thriller, try the second volume of Felix Dahn's 'Ein Kampf um Rom' (A Struggle for Rome). Forget dusty history lessons—this is the gripping, messy, and deeply human story of the end of the Ostrogothic Kingdom in Italy. It's all here: desperate battles for survival, shocking betrayals, and a heartbreaking question—can a kingdom built by warriors survive when the world is changing? The characters feel real, their choices are tough, and you'll be turning pages to see who, if anyone, gets to call Rome their own.
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Blick die Stätte seiner blühenden und duftenden Wissenschaft. Da kam aus dem Roßstall unser kleiner Freund Athalwin im Kranze seiner hellgelben Locken. »Vergiß mir ja nicht, Kakus, einen rostigen Nagel in den Trinkkübel zu werfen. Wachis hat’s noch besonders aufgetragen! Daß er dich nicht wieder schlagen muß, wenn er heimkommt.« Und er warf die Thür zu. »Ewiger Verdruß mit diesen welschen Knechten!« sprach der kleine Hausherr mit wichtigem Stolz. »Seit der Vater fort ist und Wachis ihm ins Lager gefolgt, liegt alles auf mir: denn die Mutter, lieber Gott, ist wohl gut für die Mägde, aber die Knechte brauchen den Mann.« Und mit großem Ernst schritt das Büblein über den Hof. »Und sie haben vor mir gar nicht den rechten Respekt,« sprach er und warf die kirschroten Lippen auf und krauste die weiße Stirn. »Woher soll er auch kommen? Mit nächster Sunnwend bin ich volle neun Jahr: und sie lassen mich noch immer herumgehn mit einem Ding wie ein Kochlöffel.« Und verächtlich riß er an dem kleinen Schwert von Holz in seinem Gurt. »Sie dürften mir keck ein Weidmesser geben, ein rechtes Gewaffen. So kann ich nichts ausrichten und sehe nichts gleich.« Und doch sah er so lieblich, einem zürnenden Eros gleich, in seinem kniekurzen, ärmellosen Röckchen von feinstem weißem Leinen, das die liebe Hand der Mutter gesponnen und genäht und mit einem zierlichen roten Streifen durchwirkt hatte. »Gern lief’ ich noch auf den Anger und brächte der Mutter zum Abend die Waldblumen, die sie so liebt, mehr als unsre stolzesten Gartenblumen. Aber ich muß noch Rundschau halten, ehe sie mir die Thore schließen: denn: »Athalwin, hat der Vater gesagt, wie er ging, halt mir das Erbe recht in acht und wahre mir die Mutter! Ich verlaß mich auf dich!« Und ich gab ihm die Hand drauf. So muß ich Wort halten.« Damit schritt er den Hof entlang, an der Vorderseite des Wohnhauses vorüber, durchmusterte die Nebengebäude zur Rechten und wollte sich eben nach der Rückseite des Gevierts wenden, als er durch lautes Bellen der jungen Hunde zur Linken auf ein Geräusch an dem Holzzaun, der das Ganze umfriedete, merksam wurde. Er schritt nach der bezeichneten Ecke hin und erstaunte: denn auf dem Zaune saß oder über denselben herein stieg eine seltsame Gestalt. Es war ein großer, alter, hagrer Mann in grobem Wams von ganz rauhem Loden, wie ihn die Berghirten trugen: als Mantel hing eine mächtige Wolfsschur unverarbeitet von seinen Schultern nieder, und in der Rechten trug er einen riesigen Bergstock mit scharfer Stahlspitze, mit welchem er die Hunde abwehrte, die zornig an dem Zaun hinaufsprangen. Eilends lief der Knabe hinzu. »Halt, du landfremder Mann, was thust du auf meinem Zaun? – willst du gleich hinaus und herab?« Der Alte stutzte und sah forschend auf den schönen Knaben. »Herunter, sag’ ich!« wiederholte dieser. – »Begrüßt man so in diesem Hof den wegmüden Wandrer?« – »Ja, wenn der wegmüde Wandrer über den Hinterzaun steigt. Bist du was Rechtes und willst du was Rechtes, – da vorn steht das große Hofthor sperrangelweit offen: da komm’ herein.« »Das weiß ich selbst, wenn ich das wollte.« Und er machte Anstalt, in den Hof hereinzusteigen. »Halt,« rief zornig der Kleine, »da kommst du nicht herab! Faß, Griffo! Faß, Wulfo! Und wenn du die zwei jungen nicht scheust, so ruf’ ich die Alte. Dann gieb acht! He Thursa, Thursa, leid’s nicht!« Auf diesen Ruf schoß um die Ecke des Roßstalles ein riesiger, grau borstiger Wolfshund mit wütendem Gebell herbei und schien ohne weiteres dem Eindringling an die Gurgel springen zu wollen. Aber kaum stand das grimmige Tier vor dem Zaun, dem Alten gegenüber, so verwandelte...

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The Story

This second volume picks up right where the first left off, with the Ostrogoths in a tight spot. The Eastern Roman Empire, led by the relentless general Belisarius and later Narses, is determined to reclaim Italy. We follow the Goths' last great king, Totila, as he fights a brilliant but ultimately doomed campaign to save his people's kingdom. It's a story of resistance against a seemingly unstoppable force, filled with dramatic sieges, shifting alliances, and moments of incredible courage on both sides.

Why You Should Read It

Dahn doesn't just give us dates and battles; he makes you feel the weight of history. Totila is a fantastic character—a noble leader trying to hold everything together as it falls apart. You understand the Gothic fight for a homeland, even as you see the inevitability of the Roman advance. The book asks big questions about what we fight for and what's worth saving when the old world is ending. It's surprisingly moving.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves big, character-driven historical fiction. If you enjoyed the political drama of Game of Thrones or the epic scale of The Last Kingdom, but set in the real, turbulent 6th century, this is for you. Be prepared: it's not a cheerful tale of triumph, but a powerful and memorable look at the end of an era. Just make sure you read the first volume to get the full, heartbreaking sweep of the story.



🏛️ Public Domain Notice

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Margaret Allen
1 year ago

This is one of those stories where the storytelling feels authentic and emotionally grounded. Absolutely essential reading.

Betty Miller
1 year ago

Text is crisp, making it easy to focus.

4.5
4.5 out of 5 (2 User reviews )

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