Tutti Frutti, Erster Band (von 5) by Fürst von Hermann Pückler-Muskau

(2 User reviews)   2831
By Charlotte Girard Posted on Dec 26, 2025
In Category - Philosophy
Pückler-Muskau, Hermann, Fürst von, 1785-1871 Pückler-Muskau, Hermann, Fürst von, 1785-1871
German
Ever wonder what would happen if an eccentric German prince decided to write a satirical, fictionalized version of his own scandalous life? That's exactly what you get with 'Tutti Frutti.' This first volume introduces us to a world of aristocratic chaos, where a charming, restless nobleman navigates love, debt, and social expectations with all the grace of a bull in a china shop. It's part memoir, part social comedy, and entirely unpredictable. Think Jane Austen's wit meets a 19th-century German road trip, with a protagonist who is his own worst enemy. If you like historical fiction that feels surprisingly modern and characters who are brilliantly flawed, this quirky gem is for you.
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unverändert; fremdsprachliche Zitate wurden nicht korrigiert. Unterschiedliche Schreibweisen, insbesondere bei Personennamen, wurden nicht vereinheitlicht. Umlaute in Großbuchstaben (Ä, Ö, Ü) wurden im Originaltext mit Ae, Oe und Ue umschrieben; dies wurde hier beibehalten. Das Original wurde in Frakturschrift gesetzt; hiervon abweichende und besondere Schriftschnitte wurden in der vorliegenden Fassung mit den nachfolgenden Sonderzeichen gekennzeichnet: kursiv: _Unterstriche_ gesperrt: +Pluszeichen+ Antiqua: ~Tilden~ #################################################################### Tutti Frutti. I. Tutti Frutti. Aus den Papieren des Verstorbenen. _De mortuis nil nisi bene._ (Zur Beherzigung für alle Recensenten.) Erster Band. Stuttgart, Hallberger’sche Verlagshandlung. 1834. Druck von W. +Hasper+ in Carlsruhe. +Dem+ Königlich Preussischen Ober-Kammerherrn und Staatsminister Herrn Fürsten zu Sayn und Wittgenstein in tiefster Verehrung gewidmet +von dem+ weiland Verfasser. Durchlauchtiger Fürst! Es ist zwar nicht zu vermuthen, daß Hoch Sie, bei Ihrer hohen Stellung und Ihrem weiten Wirkungskreise, vorliegende Allotrien zu lesen Sich herablassen werden, gestatten Sie aber aus Nachsicht +mir+ die Freude, dem Drange der Ehrfurcht, der mich für Euer Durchlaucht beseelt, gleichsam eine Erleichterung durch diesen schwachen Ausdruck meiner Gefühle zu verschaffen, welche wenigstens uneigennützig sind, da ich, so unendlich fern und ohne alle Beziehung zu Hoch Ihnen stehend, weder durch Dankbarkeit, die ich Ihnen ja nicht im Geringsten schuldig bin, noch persönliches Interesse influencirt seyn kann. Nur die Liberalität Ihrer Handlungsweise, die Unpartheilichkeit, die Sie auszeichnet, der erhabne Charakter, den Sie, unter dem sanftesten und liebenswürdigsten Aeußern, stets an den Tag gelegt, konnte mir die Kühnheit einflößen, Ihnen diesen öffentlichen Beweis ungeheuchelter Verehrung zu Füßen zu legen, mit welcher letztern ich, unter allen Metamorphosen, denen wir Menschen unterworfen sind, stets bleiben werde Euer Hochfürstlichen Durchlaucht submissester A. Z. Vorwort. Die Geschichte lehrt uns, daß alle Menschen sterben können, ja höchst wahrscheinlich sterben müssen. Dieselbe lehrt uns aber auch, daß sie in manchen Fällen, wiewohl selten und nur bei großen Gelegenheiten, aus ihren Gräbern wieder auferstehen, oder auch wohl nur länger als sonst üblich, (z.B. 50 oder 100 Jahre, wie der alte Ueberall und Nirgends und andre beglaubigte historische Personen) schliefen, welches oberflächliche Beobachter dann in der Eile für den wahren bittern Tod ansahen. Es ist wohl möglich, daß es mit dem verstorbenen Verfasser dieses Buchs eine ähnliche Bewandniß habe. Sollten daher aufmerksame Leser im Verfolg desselben hie und da Anachronismen oder sonstige Anomalieen ausfindig machen, so wird es nicht ungereimt seyn, sie sich auf die angegebene Weise zu erklären. Dem sey indeß, wie ihm wolle, so viel ist gewiß, daß in Paris die Memoiren des Fürsten von +Pückler-Muskau+ erschienen sind, welche (und man kann sich meine Verwunderung darüber denken!) nicht ein Wörtchen mehr enthalten, als meine eignen posthumen Briefe; man müßte denn die seichten Noten des Uebersetzers für etwas mehr als nichts halten wollen. Dies hat mich um so mehr verdrossen, da ich aus einem eben so beliebten als verbotnen Buche ersehen habe, daß besagter Fürst nichts als ein verkappter Aristokrat sey, dennoch aber meine Briefe geschrieben haben soll, die Viele wiederum zu liberal und demokratisch finden. Ich kann aus diesem Wirrwarr selbst gar nicht mehr klug werden, und fürchte fast, daß, im Gegensatz von andern Leuten, die einen geisterartigen Doppelgänger entdeckten, mein Geist einen irdischen bekommen hat, welches denn natürlich niemand andres als derselbe gefährliche Mann seyn kann, den ich deßhalb auch ernstlich hiermit auffordere, sich nicht ferner in meine Angelegenheiten zu mischen, und wenn er Memoiren herausgeben will, seine eignen zu schreiben, aber nicht die meinigen. Ich glaube hierin alle Billigkeit und Gerechtigkeit so sehr auf meiner Seite zu haben, daß ich selbst aus die thätigste Unterstützung meiner gütigen Leser rechne, wenn dieser lebendige Mensch mich armen Abgeschiedenen noch ferner in meiner Ruhe zu stören beabsichtigen sollte. Ueberall compromittirt er mich....

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So, what's the deal with this oddly titled book? 'Tutti Frutti' is the first of five volumes by Prince Hermann von Pückler-Muskau, a real-life 19th-century nobleman known for his gardens, his travels, and his... eventful personal life. Here, he thinly disguises himself as a fictional character to tell a story that feels incredibly close to home.

The Story

We follow a young, charismatic prince who is brilliant, bored, and perpetually in trouble. He's deeply in love with his wife, Lucie, but also constantly drawn to new adventures and flirtations. The plot isn't a single, driving mystery, but a series of sparkling episodes. We see him trying to manage his massive debts, clashing with stuffy high society, and embarking on impulsive journeys. The central conflict is really internal: a smart man wrestling with his own desires and the rigid world he's supposed to rule.

Why You Should Read It

Pückler-Muskau's voice is the star here. He's funny, self-aware, and painfully honest about his own mistakes. Reading it feels like getting a gossipy letter from a friend who happens to be a prince. The observations about class, marriage, and human nature are sharp enough to cut glass, even 200 years later. You're not just reading history; you're getting the inside scoop from someone who lived it, complete with all the messy, hilarious details.

Final Verdict

This book is perfect for readers who love character-driven historical fiction or memoirs with real personality. If you enjoyed the witty social observations in 'Vanity Fair' or the adventurous spirit of travelogues, you'll find a lot to love here. It's not a fast-paced thriller, but a slow, rewarding character study of a fascinating man. Just be prepared—by the end of this first volume, you'll likely be hunting down the next one to see what trouble he gets into next.



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Barbara Clark
1 year ago

Comprehensive and well-researched.

Margaret Flores
1 year ago

After hearing about this author multiple times, it challenges the reader's perspective in an intellectual way. Thanks for sharing this review.

4.5
4.5 out of 5 (2 User reviews )

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