Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bd.1, Mitteldeutschland, 1914 by Georg Dehio

(5 User reviews)   2993
Dehio, Georg, 1850-1932 Dehio, Georg, 1850-1932
German
Hey, have you ever wondered what Germany's historic buildings looked like right before World War I changed everything? This isn't a novel, but it might be one of the most important time capsules I've ever picked up. It's a massive 1914 guidebook by an art historian named Georg Dehio, cataloging every significant church, castle, and monument in central Germany. The haunting part? He published this detailed inventory of national treasures just months before the war began. Reading it now feels like walking through a museum that was about to be hit by a storm. It's a snapshot of a cultural landscape frozen in time, right on the edge of unimaginable change.
Share

Read "Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bd.1, Mitteldeutschland, 1914 by Georg Dehio" Online

This book is available in the public domain. Start reading the digital edition below.

START READING FULL BOOK
Instant Access    Mobile Friendly

Book Preview

A short preview of the book’s content is shown below to give you an idea of its style and themes.

zustimmend, die Ausführbarkeit allerdings wurde mehrfach angezweifelt. Unter diesen Umständen mußte ich selbst die Arbeit übernehmen, wohl wissend, daß sie mich auf eine längere Reihe von Jahren vollständig in Anspruch nehmen werde. Sie zu einem ersprießlichen Ende zu führen wäre mir auch nicht möglich gewesen ohne die treue und unermüdliche Unterstützung der mir beigegebenen Kommission. Sie bestand aus Hugo Lörsch, Cornelius Gurlitt und Adolf von Oechelhäuser. Für Lörsch, dessen Tod wir im Jahre 1907 zu beklagen hatten, trat Paul Clemen ein. Die Jahre des Zusammenarbeitens mit ihnen werden mir stets in dankbarer Erinnerung bleiben. Jetzt mit der zweiten Auflage tritt das Handbuch unter die Fürsorge des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. Die grundlegende erste Bearbeitung hatte notwendig das Werk eines einzelnen sein müssen; die nun folgende nachprüfende und ergänzende Kleinarbeit ist nur denkbar in der Verteilung auf viele. Das Einfachste und Wirksamste wäre, wenn die Herren Konservatoren es sich zur Gewohnheit machen könnten, bei ihren amtlichen Denkmälerbesichtigungen und bei ihrer Kenntnisnahme von der lokalen Forschung stets einen Blick auf das Handbuch zu werfen und die ihnen nötig erscheinenden Berichtigungen und Nachträge gleichlaufend einzuzeichnen. Auf diese Weise würde ohne besondere Mühewaltung, fast automatisch, die Sammlung des Materials sich bewerkstelligen lassen. Außerdem wiederhole ich meine an alle Benutzer gerichtete alte Bitte, mich auf etwaige Irrtümer oder Lücken, mögen sie auch noch so geringfügig sein, aufmerksam zu machen. Sie werden damit den Dank aller anderen Mitbenutzer sich verdienen. Aus den zahlreichen im Laufe der Jahre mir mündlich oder schriftlich zugegangenen Beurteilungen entnehme ich, daß die Einrichtung des Buches sich bewährt hat, sie konnte somit ohne wesentliche Veränderungen in die neue Auflage herübergenommen werden. Vor allem hat es Zustimmung gefunden, daß das Handbuch unter Verzicht auf Vollständigkeit, die ein Vorrecht der amtlichen Inventare bleiben muß, nur Sichtung und Auswahl gibt. Welche Gegenstände aufzunehmen, welche auszuschließen seien, das wird immer erneuter Überlegung bedürfen, und ich bitte, auch in dieser Hinsicht mir mit Ratschlägen fernerhin zu Hilfe zu kommen. Keinesfalls sollte der bisher erreichte Umfang der einzelnen Bände in Zukunft wesentlich anschwellen dürfen. Wenn dieses bei dem vorliegenden ersten Bande einigermaßen dennoch eingetreten ist, so ist es eine Folge des gerade hier sehr starken Nachschubs der Inventare. Zur Zeit der ersten Auflage waren etwa zwei Fünftel des Gebietes noch nicht inventarisiert, jetzt fehlen nur noch der bayrische Bezirk Oberfranken und wenige Ämter in Unterfranken und dem Königreich Sachsen. Eine Veränderung, an deren beifälliger Aufnahme ich nicht zweifle, besteht in der Einschränkung der Abkürzungen. Ganz zu entbehren waren sie nicht, wenn anders eine noch weitergehende Erhöhung der Seitenzahl vermieden werden sollte. Strittiger wird das Urteil über eine zweite Veränderung sein: die Weglassung der Literaturangaben. Ich habe mich dazu erst nach langer Überlegung entschlossen. Die Gründe sind folgende: 1. Vollständigkeit ist von vornherein ausgeschlossen; soll aber nur eine Auswahl gegeben werden, so fehlt dafür jede konsequent anwendbare Begrenzung. 2. Es kommt nicht selten vor, daß der wichtigste Beitrag zur Beurteilung eines Denkmals nicht in den von ihm handelnden Sonderschriften, sondern in einem allgemeinen Werke enthalten ist; die Nachweise so weit auszudehnen, würde aber in der Summe viel zu viel Raum in Anspruch nehmen. 3. Bei der Benutzung als Reisehandbuch besteht an den Literaturangaben kaum ein Interesse; tritt es bei der Arbeit im Hause ein, so wird ein Zurückgreifen auf die Inventare nicht zu entbehren sein, und dort findet man ja regelmäßig auch die Literatur bereits verzeichnet. Die Bibliographie der deutschen Kunstgeschichte ist eine Aufgabe für sich, und zwar eine sehr umfassende; ihre Lösung kann nicht nebenher auch von diesem Handbuch verlangt werden. Dagegen hoffe ich, als wichtigsten Zuwachs dieser zweiten Auflage, wofern nicht zu große Schwierigkeiten sich einstellen, zum...

This is a limited preview. Download the book to read the full content.

Let's be clear: this is not a book you read cover-to-cover for fun. Georg Dehio's 'Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler' is a reference work, a meticulous inventory. Think of it as the ultimate, pre-digital database for Germany's architectural heritage. Dehio and his team traveled town by town, village by village, documenting everything from grand cathedrals to humble village churches, describing their art, architecture, and history. This first volume covers 'Mitteldeutschland' (Central Germany). The 'story' here is the quiet, scholarly act of preservation itself, creating a definitive record of what existed.

Why You Should Read It

You should dip into this for the profound sense of time and place it creates. Flipping through its dense, factual pages today is a deeply moving experience. You're not just reading descriptions of buildings; you're seeing a nation's cultural soul meticulously cataloged on the eve of its shattering. Knowing what came next—two world wars, division, reconstruction—lends every entry a quiet poignancy. It’s a baseline, showing what was there to be lost, damaged, or saved. For anyone interested in history, it provides an irreplaceable 'before' picture.

Final Verdict

This is a specialist's book, but its appeal is wider. It's perfect for history buffs, architecture lovers, or genealogists with roots in the region. It's also for the thoughtful traveler who wants to understand the layers of history in a German town beyond the guidebook. Don't expect a narrative; instead, approach it as an historical artifact in its own right—a last, comprehensive look at a world that was about to vanish.



🔓 Public Domain Content

No rights are reserved for this publication. It is available for public use and education.

Donna Lopez
1 year ago

Very interesting perspective.

Ashley Lewis
6 months ago

My professor recommended this, and I see why.

Edward Jackson
1 year ago

Not bad at all.

Oliver Gonzalez
1 year ago

Read this on my tablet, looks great.

Dorothy Moore
1 month ago

Used this for my thesis, incredibly useful.

4.5
4.5 out of 5 (5 User reviews )

Add a Review

Your Rating *
There are no comments for this eBook.
You must log in to post a comment.
Log in


Related eBooks